Im vorletzten Blogpost hat es schon einige Informationen zur Zeitplanung zu lesen gegeben. Wie man die bisher erstellte mittelfristige Planung noch verfeinern kann, dazu nun mehr im folgenden Beitrag.

Kurzfristige Planung

Die kurzfristige Planung umfasst immer nur eine einzelne Lernwoche, die man stundengenau plant. Man sollte sie jeden Sonntag in den letzten zehn oder fünfzehn Minuten Lernzeit für die kommende Woche erstellen, denn dann hat man eine gute Vorstellung davon, wie die kommende Woche in etwa aussieht. In einem ersten Schritt gilt es, alle für die Woche bereits feststehenden Fixtermine in einen Kalender einzutragen, der mehr oder weniger wie ein Stundenplan aussieht, aber Uhrzeiten von in etwa 06:00 Uhr morgens bis 22:00 Uhr abends umfasst. Die Fixtermine umfassen natürlich Arbeits- und Schulzeiten, aber auch das regelmäßige Sporttraining oder die Jugendgruppe gehören eingetragen. Zusammengefasst alle Zeiten, zu denen sicher nicht gelernt werden kann! Jetzt kann man auf einen Blick erkennen, welche Zeiträume noch zum Lernen frei wären und es gilt nun Woche für Woche wieder eine Entscheidung zu treffen, welche dieser Zeiträume auch wirklich zum Lernen genutzt werden.

Diese „Lerntermine“ sind in einem nächsten Schritt festzulegen und einzutragen und hierbei gilt es, ein paar Dinge zu beachten. Lernblöcke sollten niemals die Länge von zwei Stunden überschreiten. Allerspätestens nach diesen zwei Stunden benötigen Sie eine Pause von circa dreißig Minuten. Außerdem ist es entscheidend für den Erfolg der kurzfristigen Planung, sich selbst realistisch einzuschätzen und zu wissen, zu welchen Tageszeiten man produktiv arbeiten kann. Die Lerntermine sollten nicht bloß mit dem Wort „lernen“ eingetragen werden. Viel besser ist es, möglichst präzise (schriftlich) festzulegen, welche Inhalte man denn bearbeiten will oder welche Aufgaben zu erledigen sind. Zudem empfehlen wir, jeden kurzfristigen Lernplan unten rechts zu unterschreiben, denn das gibt der gesamten Vorgehensweise den Charakter eines Vertrages und erhöht damit die Verbindlichkeit. Generell gilt: Ein Lerntermin ist genauso zu behandeln, wie jeder andere Termin, und genauso wenig wird er verschoben! Diese Technik führt dann schlussendlich dazu, dass man tatsächlich für jede Woche einen Plan erhält, der Stunde für Stunde vorgibt, was zu tun ist – das hilft, um Struktur und Disziplin ins Lernen zu bekommen.

Was bringt mir das denn?

Eine umfangreiche und gewissenhafte Zeitplanung ist die Grundlage erfolgreichen Lernens. Viele Vorteile ergeben sich daraus. Bereits angesprochen wurden Struktur und Disziplin. Mit einem klaren Plan an den Schreibtisch zu gehen und zu wissen, was zu tun ist, ist viel besser als „halt mal zu schauen“, was gerade zufällig oben auf dem Lernstapel liegt. Hinzu kommt, dass es einfach beruhigend ist, einen Plan zu haben. Wenn man ihn einhält, müsste alles klappen. Zumindest hat man selbst dann alles getan, um die Prüfungsphase erfolgreich zu gestalten. Dazu kommt natürlich die recht präzise Gewichtung der einzelnen Fächer, die im letzten Blogpost schon angesprochen wurde.

Fazit zur Zeitplanung

Zeitplanung ist essentiell, wenn man sich professionell auf Prüfungen vorbereiten will. Dabei ist es wichtig, neben der mittelfristigen Planung konsequent Woche für Woche weiter zu planen und somit das Lernen immer systematischer werden zu lassen. Die Erfolge werden sich ganz bestimmt einstellen! Viel Konsequenz, Erfolg und Spaß beim Ausprobieren!