Der Klassiker! Mind-Mapping ist eine absolute Empfehlung von unserer Seite. Die meisten Schüler haben damit schon Erfahrungen gesammelt – in die eine oder andere Richtung. Richtig umgesetzt bietet die Mind-Map in jedem Fall große Lernpotenziale, um die es in diesem Beitrag gehen soll!

Wo kommt das her uns wieso soll das denn gut sein?

Mind-Mapping ist eine Lerntechnik, die in den 60er- und 70er-Jahren im englischen Sprachraum von Psychologen erarbeitet und entwickelt wurde. Tony Buzan ist hier der bekannteste Name. Die Idee dahinter ist eigentlich sehr einleuchtend, denn man hat sich einfach die Frage gestellt „Wie kann ich Stoff so strukturieren wie auch das menschliche Gehirn aufgebaut ist?“ Dazu muss man wissen, dass unser Gehirn eben nicht linear funktioniert wie beispielsweise ein Text, sondern, dass es vielmehr die Struktur eines großen Netzwerkes hat, in dem wir uns gedanklich mehr oder weniger frei bewegen können. Dieser Aufbau ermöglicht uns Gedankensprünge, sogenannte Assoziationen. Genau diesem Aufbau trägt die Mind-Map Rechnung. Sie ist ebenso netzartig strukturiert und somit unserem Gedächtnis nachempfunden. Dies ist auch der Grund, weshalb sie so gut funktioniert.

Wie erstelle ich eine Mind-Map denn selbst?

Es ist hilfreich, ein paar Prinzipien zur Gestaltung von Mind-Maps zu kennen. Das übergeordnete Thema steht immer in der Mitte und Unterthemen werden mithilfe von Ästen oder Sicheln notiert. So lassen sich beliebig viele gedankliche Ebenen einbauen. Nichts auf einer Mind-Map zu suchen haben ganze Sätze geschweige denn Absätze – auf Stichworte kommt es an, die umso einprägsamer werden, wenn man verschiedene Farben und vor allem Grafiken und Bilder zur Veranschaulichung einbaut. Hinzu kommt, dass man sich um eine ordentliche Schrift bemühen sollte und es gilt: Übung macht den Meister. Je öfter man mit der Technik arbeitet, desto besser wird man darin und desto offensichtlicher gestaltet sich auch der Lernerfolg!
Denkbar sind Mind-Maps außerdem als Partner- oder Gruppenarbeit. Somit lassen sich auch umfangreichere Themen in einer vertretbaren Zeit bewältigen und der inhaltliche Austausch, der zwingend erforderlich ist, fördert das vertiefte Verständnis. Wichtig: Unbedingt auf eine klare Verteilung der Arbeiten achten!

Wo kann ich das brauchen?

Die Einsatzmöglichkeiten für Mind-Maps sind vielfältig. Wir empfehlen die Technik vor allem zur Zusammenfassung komplizierter Texte. Hier liegt ein entscheidender Vorteil darin, dass man bei Mind-Maps jederzeit problemlos Ergänzungen hinzufügen kann, was bei Fließtexten deutlich schwerer ist und häufig auch unschön aussieht. Jedoch nutzen wir Mind-Maps auch regelmäßig zur Erstellung eines Lernplans im Rahmen der Prüfungsvorbereitung. Auf diese Art und Weise kann man sich wunderbar einen ersten Überblick über den zu lernenden Stoff verschaffen und damit strukturiert ins eigentliche Lernen starten. Aber auch zum Lernen von Vokabeln bieten sich Mind-Maps manchmal an; insbesondere, wenn es um Themenwortschatz geht, der inhaltlich zusammenhängt, ist eine Darstellung in Mind-Map-Form oft sinnvoll.

Wohin damit?

Empfehlenswert ist es, sich die wichtigsten Mind-Maps für bevorstehende Prüfungen möglichst präsent zu halten, indem man sie an einem Platz aufhängt, den man selbst oft aufsucht. Hier bieten sich das eigene Zimmer oder auch das Ess- oder Badezimmer an. Es gilt, sich immer, wenn man das Zimmer betritt, ein paar Minuten gedanklich mit dem abgebildeten Stoff zu beschäftigen und somit das Lernen in den Alltag zu integrieren. Nach und nach verfestigen sich die Inhalte dann immer stärker und das mehr oder weniger automatisch und elegant in den Alltag integriert.

Viel Erfolg beim Mind-Mapping! 